Botschaft an die Welt

Geheimnisse des Lebens

Kategorie: Programmierung

Drei Ketten der Sklaverei

3.12   Drei Ketten der Sklaverei

Niemand auf diesem Planeten, der einen Körper besitzt, ist wirklich frei. Wir alle unterliegen einem Naturgesetz, welches uns ständig altern lässt. Haben wir in unserer Jugend die Last des Körpers, die auf uns liegt, kaum als solche wahrgenommen, so ändert sich das ganz schnell mit zunehmendem Alter.

Wie wir mit dieser Situation umgehen, und in welchem Maße diese Last zur Qual werden kann, liegt aber in erster Linie an dem Verhalten unserer Peiniger.

Das Paradoxon der Demokratie

In der Politik wird das Volk oftmals mit einer Herde verglichen. Einer Herde, die zu irrationalen Affekten neigt und die es folglich zu kontrollieren gilt. Für die politische Führung einer Nation, ist es daher wichtig, dass Verhalten der Volksherde zu interpretieren und für ihr politisches Handeln zu nutzen.

Die Art der Regierungsform ist dabei unwichtig! Egal ob Kaiser oder Königreich, Diktatur, Prophet oder sogenannte Demokratie, es handelt sich im Endeffekt immer um eine Timokratie.

Timokratie (vom altgriechischen τιμή timé für „Schätzung, Ehre“ und κράτος krátos für „Herrschaft“), übersetzt: die Herrschaft der Angesehenen oder Herrschaft der Besitzenden, auch Geldaristokratie genannt, bei Platon die Herrschaft der Wächter, ist eine Herrschaftsform, in der politische Privilegien vom Vermögen eines Bürgers abhängen. Erstmals eingeführt wurde ein derartiges Zensuswahlrecht in Athen mit den Reformen Solons im Jahr 594 v. Chr. In der älteren Literatur wird sie als Unterform der Aristokratie eingeordnet. Wichtig ist nur, die Regierungsform so gestalten, dass die Minorität der Reichen gegen die Majorität der Armen geschützt ist.

Timokratie, ist die ideale Regierungsform. Dabei sollten demokratische und oligarchische Elemente so ausgewogen sein, dass weder die Masse oder die Armen, noch die Eliten oder die Reichen eine Übermacht gewinnen können.

Demokratie ist also eine aus der Balance geratene Verfallsform der Timokratie. Denn die Demokratie beinhaltet die Möglichkeit, dass die Armen, weil sie die überwiegende Mehrheit bilden, dass Vermögen der Reichen unter sich aufteilen könnten.

Der Selbe Grundgedanke findet sich auch in den Ursprüngen der amerikanischen Verfassung: Jede Regierungsform müsse so gestaltet sein, dass sie die Minorität der Reichen, gegen die Majorität der Armen, schützt („to protect the minority of the opulent against the majority“), sagte James Madison (1751–1836), einer der Gründungsväter der amerikanischen Verfassung.

Um diesen Zustand zu erhalten werden drei Ketten der Versklavung eingesetzt

Die erste Kette der Versklavung

Da wäre zum einen die Machtausübung am physischen Körper. Das Prinzip Belohnen und Bestrafen funktioniert hier einwandfrei. Du bekommst all die Sachen, wie zum Beispiel Essen, Kleidung, Behausung und sogar eine Scheinwelt aus Luxus, solange du genau das tust was für diese Ordnung richtig ist. Andernfalls drohen Kürzungen, oder sogar der Entzug dieser Sachen. Hilft das in einzelnen Fällen nicht, also ein Individuum im Gehorsam zu halten, gibt es da noch einen Maßnahmenkatalog an Gewalt, der vom Abstieg auf der Karriereleiter, über den Freiheitsentzug, bis hin zur Folter, oder Verlust des Lebens geht.

Die zweite Kette der Versklavung

Um es aber erst gar nicht so weit kommen zu lassen, dass Einzelne, oder gar ganze Gruppen den rechten Pfad der Herde verlassen, setzt man gezielt die Kette der geistigen Versklavung ein. So vielfältig wie hier die Möglichkeiten sind, so wenig sind sie dem Einzelnen auch bekannt, denn sie sind nicht immer leicht zu erkennen.

Wichtigstes Ziel bei dieser Programmierung ist es immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir alle in einem freien Land leben, in dem wir alles sagen können, eine freie Meinung haben und dass wir ja einen freien Willen haben.

Die dritte Kette der Versklavung

Diese ist dünn, unsichtbar und so hinterhältig einengend, dass es sehr schwer ist sie überhaupt zu beschreiben. Allein ihre Existenz zu begreifen verlangt abstraktes Denken und sich in Räume zu begeben die selbst für ein geistig stabiles Individuum zur Gefahr werden könnte. Dies ist die Kette unserer eigenen Psyche.

Vergleich

Wenn man die Ketten einmal miteinander vergleicht, dann wäre die körperliche Fessel eine dickgegliederte rostige Eisenkette, sehr behindernd, aber machbar ihr zu entkommen, wenn man sie mit geeignetem Werkzeug nur lange genug bearbeitet. Dies bedarf aber geistiger Energie die ich aufbringen muss, indem ich meine Hände als Führung dieser geeigneten Werkzeuge einsetze, sei es Hammer, Säge oder Feile.

Um das zu verhindern gibt es die geistige Fessel, die man symbolisch mit ein paar modernsten Handfesseln vergleichen könnte, hergestellt aus feinstem Stahl und praktisch unzerstörbar. Hier hilft nur noch der richtige Schlüssel um sich daraus zu befreien. Erst dann kann man sich daran machen auch die körperlichen Fesseln zu lösen.

Um zu verhindern, dass wir den richtigen Schlüssel finden, kommt nun die dritte Kette der Versklavung ins Spiel. Vergleichbar mit einer dünnen Schnur um unseren Hals, hergestellt aus reinster Energie, die tief in unser Fleisch schneidet, sobald wir auch nur einen Versuch wagen, uns nach einem Schlüssel für die Handschellen umzusehen.

An diese Schnur um den Hals kommen wir in der herkömmlichen Art und Weise durch unser erlerntes Wissen nun erst gar nicht heran. Und trotzdem müssen wir damit anfangen, wollen wir uns auch von den Andern Ketten der Sklaverei befreien.

Wenn wir geboren werden haben wir die erste Fessel, die körperliche Unzulänglichkeit bereits mit in die Wiege gelegt bekommen. Wer wie und mit welchem Körper geboren wird, kann man sich nicht aussuchen. Jedenfalls ist da eine Entscheidung getroffen worden, ob nun mit unserm Einverständnis oder nicht spielt keine Rolle mehr, wir sind von nun an mit diesem Körper verwoben. Auch unser Verstand ist noch leer, und das Wissen das wir aus der geistigen Welt mit herüberbringen verblasst langsam, während unsere Umwelt uns in dieses Sklavendenken hineinprogrammiert. Unsere zweite Fessel wächst.

Die dritte Fessel aber tragen wir schon in uns und bringen sie aus der geistigen Welt mit wenn wir geboren werden.

Die Annahme, das alle Babys gleich nett und freundlich sind, kann nur jemand behaupten der nie welche hatte. Da ja noch das Wissen aus der geistigen Welt als verschwommener Schleier vorhanden ist, offenbaren sie auch ihre geistige Größe. Es scheint so, als ob einige der frisch eingetroffenen schon mit einem Knacks in der Seele geboren werden, und entpuppen sich später auch als die reinsten Stinkstiefel. Eltern können sich ihre Kinder nun auch nicht aussuchen, und versuchen nun das Elend durch programmieren in die richtigen Bahnen zu lenken. was aber von vorn herein schon zum Scheitern verurteilt ist. Ja sogar mit Liebe kommen wir da nicht weiter. Auch der brutalste Mörder hat eine Mutter, und diese hat die Bürde auferlegt bekommen so etwas zu gebären.

Wenn wir aber alle diese dritte Fessel schon mit uns herumschleppen bevor wir überhaupt geboren werden, und dann auch noch ausgerechnet auf diesem Planeten zur Welt kommen, dann muss es einen Plan geben und eine Lösung sich daraus zu befreien. Der erste Punkt dieser Befreiungsaktion wäre zuerst einmal überhaupt zu erkennen, dass da eine Fessel ist.

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

                                                                            Friedrich Nietzsche

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Glaube durch Programmierung

3.11   Glaube durch Programmierung

Von der ersten Sekunde unserer Existenz an werden wir programmiert. Da wir keine Referenz haben bemerken wir diese Programmierung nicht, und mit der Zeit wird uns dieser Zustand so vertraut, dass wir ihn als normal empfinden.

Programmierungen sind immer getarnt und deshalb nicht ersichtlich. Hinterfragen wir aber einmal wer von der Programmierung profitiert, so wird die Programmierung deutlich sichtbar. Der Verkäufer der seine Ware anbietet würde verhungern, wenn er nicht manipulieren würde. Der Käufer glaubt an den Vorteil des Erwerbs der Ware, und hinterfragt die verdeckte Programmierung in den seltensten Fällen.

So werden wir mit Reklame und Berichten aus den Medien überschüttet und fühlen uns informiert. Der zu Programmierende hat dabei kaum eine Möglichkeit zu entkommen, Erstens, weil er die Programmierung nicht erkennen kann, wenn sie gut vorgenommen wird, und Zweitens, weil der Programmierer einen Vorsprung hat der nicht eingeholt werden kann.

Beispiel:

Als Paradoxon von Achilles und der Schildkröte wird einer von mehreren bekannten Trugschlüssen bezeichnet, die dem antiken griechischen Philosophen Zenon von Elea zugeschrieben werden. Darin wird versucht zu belegen, dass ein schneller Läufer wie Achilles bei einem Wettrennen eine Schildkröte niemals einholen könne, wenn er ihr einen Vorsprung gewähre. Der Gang des Arguments ist folgender:

Bevor Achilles die Schildkröte überholen kann, muss er zuerst ihren Vorsprung einholen. In der Zeit, die er dafür benötigt, hat die Schildkröte aber einen Neuen, wenn auch kleineren Vorsprung gewonnen, den Achilles ebenfalls erst einholen muss. Ist ihm auch das gelungen, hat die Schildkröte wiederum einen, noch kleineren Vorsprung gewonnen, und so weiter. Der Vorsprung, den die Schildkröte hat, wird zwar immer kleiner, bleibt aber dennoch immer ein Vorsprung, so dass sich der schnellere Läufer der Schildkröte zwar immer weiter nähert, sie aber niemals einholen und somit auch nicht überholen könne.

Natürlich wird der Läufer die Schildkröte überholen. Aber angenommen die Aufgabe wäre es, dass sich Beide zur gleichen Zeit am Ziel treffen, das wäre in diesem Fall nicht möglich. So auch der Verkäufer als Schildkröte und der Kunde als Läufer. Der Kunde kann zwar den Verkäufer überholen und somit entkommen, das Geschäft wäre geplatzt. Aber versucht er mit dem Verkäufer gemeinsam ans Ziel zu kommen hat er keine Changs.

Geheimnis der Weltverdummung

Um sich einen Vorteil zu verschaffen muss man versuchen schlauer zu sein als sein Gegenüber. Da das nicht immer so leicht ist bedient man sich eines Tricks, man täuscht vor, schlauer zu sein. Das erreicht man schon in dem man Märchen erzählt. Wer sind nun die Märchenerzähler. Alle die das „ck“ gegen ein „g“ ausgewechselt haben, also das Wort „Lücke“ gegen das Wort „Lüge“. So wird die Wissenslücke die uns umgibt von den Märchenerzählern durch eine Wissenslüge ersetzt.

Nun kann man zwar eine große Masse von Menschen kurzzeitig belügen, oder eine kleine Masse Menschen langzeitig, aber auf Dauer wäre das keine Lösung. So erfand man die Religion und die Wissenschaft. Sei es der Papst oder Darwin, alle haben ihre Anhänger, programmiert durch die unsterbliche Blödheit der Eltern, der Schule, des Fernsehens und neuerdings der Sozialnetzwerke.

Rückkehr zur Funktion

Wenn vom Verlust und Wegfall von Arbeitsplätzen die Rede ist, so geschieht das zumeist im Zusammenhang mit einer Änderung die sich ohne diese Drohung nicht so einfach durchführen ließe. Der gleiche Effekt funktioniert aber auch, wenn man für die Durchführung einer miesen Änderung den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen verspricht. Mit Angst vor Verlust und Hoffnung auf Gewinn kann man die Massen leicht steuern.

Wie kommt es nun, dass es zu wenige Arbeitsplätze gibt, und wer hat einen Nutzen davon. Durch ein künstliches Überangebot an Arbeitskräften kann der Arbeitgeber beliebig die Löhne nach unten anpassen. Durch Jahrzehnte lange Programmierung der Massen durch die Medien und mit Hilfe der falschspielenden Gewerkschaften ist diese Lüge nun so tief in der Bevölkerung verankert, dass kaum noch jemand einen Zweifel an deren Wahrheitsgehalt hegt.

Immer weniger Arbeiter müssen mit immer mehr privatem Zeitaufwand die gleiche Arbeit verrichten, und das für weniger Lohn. Und das nur, damit Diejenigen, denen man das Recht auf Arbeit genommen hat wenigstens so viel Gnadenbrot bekommen, dass sie nicht eine Revolution anzetteln.

Wie kann man nun eine Lösung schaffen. Statt einen Mangel an Arbeit zu erfinden braucht man nur einen Mangel an Arbeitsstunden zu erzeugen. Das heißt, Halbierung der Arbeitszeit des jeweiligen Arbeiters und Doppelbesetzung seines Arbeitsplatzes. Dadurch entfiele die Belastung des Staates an Sozialleistungen, die Steuern würden sinken und die Löhne würden sich auf ein angemessenes Maß einpendeln.

Aber kaum ein Großkapitalist würde sich auf solche Spielchen einlassen. Um diese Pläne ausführen zu können bedarf es aber auch eine drastische Änderung des Währungssystems. Kaum ein Mensch weiß wie das mit dem Geld funktioniert. In der Schule wird es nicht gelehrt, man hat es nie anders kennen gelernt und kann sich auch nicht vorstellen, dass es auch anders gehen könnte.

“Wüssten die Menschen über die Geldwirtschaft Bescheid, so hätten wir heute und nicht morgen eine Revolution.”

Zitat von JP. Morgan (Banker, 1837-1913)

Wie sieht nun eine Lösung aus

Gehen wie einmal davon aus das sich Geld als Zahlungsmittel bewährt hat, so ist es doch seltsam das die Bürger eines Landes die Verwaltung dieses Geldes nicht selbst in die Hand nehmen, sondern es ein paar windigen Bankern überlassen.

Diese erzeugen Geld aus dem Nichts, und verleihen es dann jedem gegen Zinsen und Zinseszinsen. Und das nicht nur an Einzelpersonen, sondern gleich dem ganzen Staat, bis die Bevölkerung so verschuldet ist, und die Banken so reich geworden sind, wie wir es heute erleben.

Es wäre mehr als logisch würde der Staat die Verwaltung des Geldes übernehmen und zinsfrei verwalten. Dadurch würde ein spekulieren mit der Absicht Gewinne zu erzielen wegfallen. Um das Anhäufen von großen Vermögen zu unterbinden wäre der Wert von ausgezahltem Geld zeitlich begrenzt. Zum Beispiel wird es für einen längeren Zeitraum nicht wieder in Umlauf gebracht, verliert es täglich einen kleinen Prozentsatz an Wert, bis es sich selbst verabschiedet hat. Mit dem heutigen elektronischen Geld wäre das technisch machbar.

Will Jemand einen Gegenstand kaufen, der größer ist als sein vorhandenes Kapital, zahlt der Käufer beim Verkäufer so lange an, bis er die Hälfte des Kaufpreises entrichtet hat. Nun bekommt er das Verlangte und zahlt den Rest in demselben Zeitraum weiter ab, den er für das Ansparen gebraucht hatte, und zwar zinsfrei.

Der Vorteil ist auf beiden Seiten. Käufer als auch Verkäufer haben jeweils einen halben kostenlosen Kredit. Echte Partnerschaft eben.

Fortschritt um jeden Preis, die Moderngläubigen, oder wohin führt Wachstum

Wenn ein System stabil und funktionstüchtig laufen soll, so ist Wachstum nur möglich, wenn alle Komponenten gleichmäßig mitwachsen. Herstellen und Benötigen müssen sich die Waage halten. Zieht nur ein Teil nicht mit, kommt es zu einem Ungleichgewicht oder zur totalen Zerstörung.

Beispiel: Gras, Büffel, Löwe

  •  Weniger Gras, Büffel verhungert, Löwe verhungert = Gras wächst vermehrt nach.
  • Mehr Gras, Büffel vermehren sich = Löwen werden mehr.
  • Viele Löwen, fressen alle Büffel = Löwen sterben aus.

Ein ständiges Wachstum der Wirtschaft ohne die Bewirtschafter einzubeziehen, kann also auf die Dauer nicht funktionieren.

Es gibt drei Lösungstypen in Leben:

  • Manche lösen ihre Probleme im Nu,
  • Andere arbeiten ständig daran,
  • und die Übrigen beschäftigen ihre Umgebung damit.

Es gibt drei Wege ein Problem zu lösen:

  • Der erste Weg ist durch Nachdenken, oder besser Vordenken bevor eine Handlung erfolgt. Das ist wohl der edelste Weg.
  • Der Zweite Weg ist durch das Nachmachen, also so wie es alle Andern auch machen. Das ist wohl der einfachste Weg.
  • Das Dritte Weg ist, es einfach mal zu machen und dann zu sehen was dabei herauskommt. Das ist wohl der dümmste Weg.

Alles Banane

In dieser Welt wie wir sie kennen, und in der wir leben, gibt es nie nur das Gute oder das Böse. Es ist vielmehr eine Mischung aus beidem, und nur funktional, wenn es ausgewogen ist. Trotzdem tendiert die Erkenntnis ob etwas Gut oder Böse ist allein in der Welt des Betrachters, je nach der Vorgeschichte seiner Programmierung.

Beispiel: Ein Mensch geht in einen Laden um Bananen zu kaufen. Sein Ziel: Viel Bananen für wenig Geld. Der Verkäufer seinerseits steht nicht hier im Laden, weil er dem Käufer etwas Gutes tun will. Sein Ziel, viel Geld für wenig Bananen. Jeder weiß, dass der Andere die Absicht hat einen Gewinn für sich herauszuschlagen. Woher weiß er das? Na weil er genauso denkt. Trotzdem kommt es zu einem Geschäftsabschluss, meist auf Kosten des etwas weniger Gierigen.

Wäre das Gleichgewicht nicht vorhanden und nur der Käufer wäre der Gute, so würde er eine möglichst kleine Banane verlangen und noch ein dickes Extrageld zahlen. Wäre nun der Verkäufer allein so edel eingestellt, könnte er gar nicht anders als seine dicksten Bananen raus zu rücken und als Sonderangebot zu verrechnen. Die Pleite des Einen wie des Anderen wäre vorprogrammiert.

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Die Falle

3.10   Die Falle

Was nutzt mir das Wissen, das ich in der Falle sitze,

oder wem nutzt es, dass ich weiß, dass ich in der Falle sitze.

Das wir nicht in der heilen Welt leben, in der wir uns in unserer Kindlichkeit wähnten, wird wohl jeden Tag klarer. Man braucht nur die Geschehnisse um sich herum zu beobachten, und es wird einem bewusst, dass wir schon jetzt in der Hölle leben, die uns ja so großzügig erst nach unserem Tode angedroht wird. Der Kerkermeister Luzifer regiert diesen Gefängnisplaneten, und jeder von uns hat lebenslänglich. In der Hypnose, in der sich die Menschheit unter seinem Joch befindet, lässt sich dieser Zustand wohl nur ertragen, wenn man betäubt und geistig abgeschaltet bleibt. Kommen Zweifel auf, dass irgendetwas hier nicht stimmt, greift sofort die Programmierung in Form des Allgemeinwissens und der Überzeugung die da lautet: Das sind alles von Menschen selbst gemachte Leiden.

Dann suchen wir die Schuld bei uns selbst, finden auch einen Schuldigen, auf den wir dann so richtig sauer sind, und werden so geschickt von Thema abgelenkt die wahren Verursacher aufzuspüren.

Wir verschwenden all unsere Energie uns die Köpfe einzuschlagen, und hoffen mit jedem Schlag, dass sich nun alles zum Guten wenden wird. Wie kann es sein das 99% der Menschheit den Frieden will, und trotzdem der Verursacher aller Kriege sein soll, währen das eine Prozent ihren Machenschaften nachgehen können, natürlich nur zum Wohle der Menschheit. Dabei sitzen sie so fest im Sattel, dass sie es sich leisten können, dass einige Wenige aus ihrer Traumwelt erwachen, und anfangen Zusammenhänge zu erkennen.

Nun sollte man meinen, dass diese sogenannten Erwachten eine Gefahr für das System der Mächtigen darstellen, dass sie erschaffen haben. Weit gefehlt, das Spiel fängt jetzt erst an. Wie kann der Mächtige von seiner Macht überzeugt sein, wenn niemand außer ihm weiß, dass er mächtig ist. Um seine Macht auszuspielen braucht er Jemanden den er quälen kann. Dabei reicht es aber nicht Diejenigen zu quälen die diese Qualen nur ertragen, weil sie wie hypnotisiert vor sich hinvegetieren. Erst richtig Spaß macht die Sache, wenn der Mächtige jemand hat, der die Qualen auch als solche erkennt, und versucht sich dagegen zu wehren. Die Gefahr des Erkennens ist also die Vergrößerung der Pein.

Wenn ein Gefangener erwacht, und feststellt, dass er als Gefangener in der Zelle sitzt, erst dann wird er über seine Befreiung nachsinnen. Er kann die Schuld, dass er hier sitzt nun bei sich selbst, oder bei seinen Mitgefangenen suchen, er wird aber ab jetzt die Aufmerksamkeit des Wärters auf sich ziehen.

Dabei ist jeder Versuch des Gefangenen, aus diesem Loch auszubrechen, für den Wärter eine willkommene Abwechslung. Ja er geht wohl soweit, um sich nicht zu langweilen wird der Wärter immer wieder versuchen seine Gefangenen aufzustacheln ihre Situation zu erkennen, um etwas zu unternehmen. Je größer die Unruhe in der Zelle wird, je größer ist die Ausspielung der Macht des Wärters. Das geht aber nur so lange gut wie sich die Wut der Gefangen gegeneinander richtet.

Sollte sich diese Auflehnung jedoch einmal gebündelt gegen den Wärter richten, dann ist dieser wirklich in Gefahr. Keine Ketten würden die Gefangenen mehr halten können, wenn sie ihre gesamte Energie zu ihrer Befreiung nutzen würden.

Erst wenn es sich unter den 99% der Menschheit herumgesprochen hat, dass nun Befreiung angesagt ist, und sie ihre Gedanken nur diesem einen Ziel widmen, dann wäre auch hier Befreiung möglich.

Versucht wurde dieses nun schon einige Male, mit jeder Revolution, die aber meistens blutig niedergeschlagen wurde, oder einfach im Sande verlief. Schuld an dieser Situation ist eigentlich, dass nur eine Einzelperson wirklich hinter dieser Revolution steht. Die Masse sind einfach nur Mitläufer, die gar nicht das Wissen haben um die Zusammenhänge zu erkennen. Sobald die Situation brenzlig wird oder abflaut, wird jeder wieder seine eigenen Wege gehen, und so wird das Ziel niemals erreicht werden.

„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.”

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 – 1832

„Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

George Bernard Shaw

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Der Guru in dir

3.9   Der Guru in dir  

„Sehnsüchtig grüßt der, der ich bin, den, der ich sein könnte“

Fjodor M. Dostojewski

Wenn wir geboren werden haben wir Null Peilung. Um also zu überleben sind wir gezwungen uns an unserer Umwelt zu orientieren, alles was wir hören in uns aufzusaugen, und uns anzupassen. Tief in unserm Inneren schlummert aber die komplette Blaupause der wahren Weltordnung. Schon ein Kontakt der Mutter mit dem Säugling, in dem die Mutter nicht gut drauf ist, bringt die wahre Weltordnung des kleinen Neuankömmlings so durcheinander, dass er in Panik gerät, und Todesangst signalisiert. Irgendwann, früher oder später, lernt der kleine Mensch die falsche Programmierung zu erdulden, und gibt sogar seinen Protest auf. Sein Geist ist vorerst einmal gebrochen.

Eltern, Lehrer und Lehrmeister der Religion versuchen nun dem Neuankömmling ihre Weltordnung einzubläuen. Aber der Geist wehrt sich immer wieder gegen diese falsche Programmierung, und der neue Weltbürger wird zum aufsässigen Rebellen.

Da er sich aber auch noch nicht richtig ausdrücken kann, da er ja noch nicht wissen kann was hier eigentlich gespielt wird, erscheint sein Benehmen seltsam. Da er selten jemand findet, der sich die Zeit nimmt ihm seine Fragen zu beantworten, verbündet er sich mit seinesgleichen. Jugendliche wie er, die erfahren haben das sie belogen und betrogen werden, wo immer es notwendig erscheint, nur damit sie sich an das System anpassen. Wer mit Klapperstorch, Zahn Fee, Weihnachtsmann und Osterhase, über Micky Maus, Vampire, Handy, Ipod und soziale Netzwerke aufwächst, ist so gut wie geistig vergiftet.

„Are we human or are we denser“ – Sind wir Menschen oder sind wir Marionetten?

Song von Human

Aber nur wenige begeben sich wirklich auf die Suche die Wahrheit zu finden. Viele rebellieren gegen jeden und alles, andere suchen die Wahrheit über den bequemen Weg der Drogen, oder ergeben sich ihrem Schicksal und treiben es mit dem Konsumluxus. Dabei reihen sie sich in die Masse ihrer Peiniger ein, um mit ihnen die nächsten Neuankömmlinge zu programmieren. Die wenigen aber, die sich auf die Suche nach der Wahrheit machen, sind wie Reisende, die fremde Länder auf eigene Faust erkunden. Nicht wie Pauschaltouristen „all inclusive“, sondern mit all der Mühsal und der Ablehnung all derer, die als bequeme Zeitgenossen ihr Dasein fristen. Und so dauert es auch nicht lange bis auch sie aufgeben, oder unter die Räuber fallen, meistens in Form eines selbsternannten Gurus. Gurus nenne ich sie, weil die ersten Hippies, die nach Indien zogen, auf sie gestoßen sind, und teilweise ihre Anhänger wurden.

Aber der Begriff Schamane, Wunderheiler, Sektenführer, Drogendealer oder Hütchenspieler würde auch passen.

Hier eröffnet sich für die Suchenden mit einem Schlag eine neue großartige Welt, voller Magie und Wissen und Wahrheit, und neuen Lügen und gequirlter Scheiße. Hat man erst einmal angefangen davon zu naschen ist es fast unmöglich davon wieder frei zu kommen. Es besteht nun auch kaum noch ein Unterschied, ob du den perfekt ausgearbeiteten Lügen des Systems, oder eine der großen Weltreligionen, oder dem kranken Hirn eines Gurus ausgeliefert bist. Wichtig ist nur das du auch daran glaubst.

Natürlich gibt es auch ehrliche Lehrer und Gurus die selbst auf der Suche sind. Aber diese werden dann auch zugeben, dass sie die Wahrheit noch nicht kennen. Und so kommen wir wieder einmal an den Punkt. Wenn da niemand ist der die Wahrheit kennt, die Geschichtsbücher mit ihren ganzen Philosophen beweisen es, so muss ich nicht mehr im Kreis laufen und noch mehr Scheißhaufen zertrampeln. Ich werde die Wahrheit dort nicht finden.

Aber wo dann? Tief in unserm Inneresten schlummert immer noch die komplette Blaupause der wahren Weltordnung. Was wäre das für ein Architekt und Masterplaner, wenn er uns nun diesen Plan mitgibt und wir ihn nicht lesen könnten. Dabei ist das Ganze so einfach. Wir brauchen uns nur selbst zu akzeptieren als unseren eigenen Guru.

Gut, wir kennen uns in und auswendig, wir sind ja auch der Einzige der auf sich aufpasst, sich füttert, kleidet und mit Spaß versorgt. Und wir wissen, dass wir Niemanden trauen können. Und so nehmen wir all zu oft auch den Rat eines Menschen, der es gut mit uns meint, nicht an. Meistens aus Angst wieder einmal auf eine Lüge hereinzufallen, oder weil unser Ego so toll vorprogrammiert wurde das wir lernresistent geworden sind. Was sollen wir dann nun beobachten, wo wir doch bereits alles über uns wissen? Ganz einfach, Gewohnheiten. Gewohnheiten sind die Dinge die man nicht gleich hat, ja von denen man voller Abscheu gesagt hatte, so werde ich nie. Und Gewohnheiten sind auch der Teile des Lebens an den man sich gewöhnt hat, und den man nicht mehr sieht. Gewohnheiten reichen von gut bis schlecht, und jeder möchte die Guten behalten und die Schlechten loswerden.

Aber gerade die schlechten Gewohnheiten in dir sind es, mit denen du perfekt kontrolliert wirst, und so sagt die Programmierung: „Komm, so schlecht ist deine Gewohnheit gar nicht, es gibt schlimmeres, behalte sie.“ Andere sehen diese Gewohnheiten auch an dir, aber wer würde dich darauf hinweisen ohne sich mit deinem Ego anzulegen, und auf wen würdest du hören. Wenn du aber selbst als dein eigener Lehrmeister einmal dich und all deine Gewohnheiten betrachtest, was siehst du. Bist du das wie du immer sein wolltest. In seinem Leben muss man viele Entscheidungen treffen, die meisten irrelevant, andere umso gravierender. Und obwohl es keine falsche Entscheidung gibt, denn zu dem Zeitpunkt als du sie getroffen hast war sie ja für dich total richtig, würde man doch im Nachhinein einiges ganz anders machen.

Und da fällt dir auch gleich ein das du gewarnt wurdest, von den Eltern, von einem Freund, von jemand der es gut mit dir meinte. Doch hast du es angenommen? Nein, denn das Ego hatte wieder einmal Hochkonjunktur. Doch nun ist der Zug abgefahren, der Fall ist abgeschlossen, und wenn du dich anders entschieden hättest wüstest du gar nicht ob diese andere Entscheidung letztlich nicht noch fataler ausgegangen wäre. Es sind ja auch nicht die getroffenen Entscheidungen die uns zu den alten Gewohnheiten führen, sondern die nicht getroffenen oder nur immer wieder aufgeschobenen Entscheidungen.

„Morgen, ja Morgen fange ich ein neues Leben an“

Erste Allgemeine Verunsicherung

Also sei einmal dein eigener Guru, der einfach nüchtern und ohne anzuklagen den ganzen Scherbenhaufen deines Lebens unter die Lupe nimmt. Der Bestand aufnimmt, was alles geändert werden muss, um so zu werden wie es hätte sein sollen, wenn diese Gewohnheiten nicht Einzug gehalten hätten. Und dann stell dir vor wie es in sagen wir mal zehn Jahren aussehen würde, wenn du heute keine Entscheidung treffen würdest.

Ein Beispiel: Die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören. Du weist das du jederzeit aufhören könntest. Aber warum gerade heute, wo gerade heute alles so stressig war. Morgen passte es besser, und außerdem was soll ich denn mit einer halben Schachtel Zigaretten, wäre doch zu schade. Doch Morgen gibt es wieder neue Gründe das Ganze zu verschieben, so wie seit Jahren schon. Doch der klar denkende Guru in dir sieht eine düstere Zukunft. Denn wenn du nicht jetzt endlich aufhörst warten auf dich schlimmstenfalls Krebs, und Krankenhaus, oder gar Beinamputation. Auf jeden Fall aber Schmerz und Leid, unreine Haut und schlechter Atem. Und das alles auch noch finanziert, von dir selbst, indem du jeden Tag deine Euroscheine hinblätterst, wo du doch sonst so sparsam bist, und dir jeden Kauf dreimal überlegst.

Und was den klardenkenden Guru am meisten erschüttert ist, dass er es ja selbst ist der da betroffen ist.

Auch wenn Tabak heutzutage mit einer Vielzahl von Gesundheitsrisiken (u. a. auch Krebs und Herzkreislauf-Erkrankungen) in Verbindung gebracht wird, wurde diese Pflanze seit Jahrtausenden sowohl für medizinische als auch rituelle Zwecke genutzt. Erst in den letzten Jahrzehnten begann die Verteufelung der Tabakpflanze und sie wurde als schädlich gelstempelt. Man stelle sich vor, bis in die 50er Jahre waren es sogar noch Mediziner, die Tabak beworben haben.

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