Die Wiederentdeckung der Spiritualität ist nicht nur der Ausweg, sondern das tatsächliche Ziel der äonen alten Weltverschwörung. Die glaubt zwar, jetzt den Sack zuzumachen, in dem die Menschheit schon plangemäß zappelt.

Doch übersieht sie den kosmischen Grundsatz, den Goethe über seinen Mephistopheles so köstlich auf den Punkt bringt: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft.“

Wer glaubt, dass dieses großartige Spiel – nennen wir es Schöpfung – mit einer auf Regenwurmniveau verblödeten Menschheit endet, über die eine transhumanistisch geboostete selbsternannte Elite in alle Ewigkeit regiert, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.

Zum Glück hat der Mensch inzwischen den notwendigen Tritt in die Eier gekriegt, der ihn endlich aufwachen lässt – aus seiner behäbigen Selbstzufriedenheit in einer Komfortzone, die notdürftig in der Materie das abzubilden versucht, was in der geistigen Welt der Standard ist: Freiheit.

Freiheit eines kosmischen Wesens, das sich sein Wissen um seinen göttlichen Ursprung in der Welt der Materie schnöde hat abkaufen lassen. Alles ist nämlich wirklich ganz einfach: Es gibt nur das Göttliche.

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