5.27   Erkenntnis

Computer

Computerlogik beruht auf zwei Zustände, 0 + 1, oder an und aus, wie ein Lichtschalter, Lampe einschalten und Lampe ausschalten. Mit der Reihenfolge und dem Muster von genügend 0 und 1 kann man zählen, schreiben oder steuern. Mit 0 + 1 kann man aber nur logische Abläufe herstellen. Bei einer Lampe kann man aber mit Hilfe eines Dimmers noch weitere Zustände erzeugen die nicht eindeutig an oder aus sind, die Fuzzylogik oder verschwommene Logik.

Das menschliche Gehirn arbeitet mit dieser Logik, und kann so zwischen ja und nein unzählige verschwommene Zustände herstellen. Erst wenn man die Zahlengröße die zwischen 1 + 0 liegt mit 1+ 0 + Fuzzylogik vergleicht, erahnt man wie weit die Rechenleistung des Computers noch vom menschlichen Gehirn entfernt ist.

Wo bin ich, wenn ich schlafe

Im Schlaf bin ich von meinem Körper getrennter als in der Wachphase, und halte mich mehr in meinem Unterbewusstsein auf, das sich jenseits des 3D Raumes und der Zeit befindet. Kehre ich beim Erwachen in meinen Körper zurück, so bleibe ich aber auch zum Teil im Unterbewusstsein, und kann so jederzeit mit mir kommunizieren. Dieses mache ich zumeist unbewusst.

In der normalen Lebensrutine bemerke ich es kaum, aber mit wachen Bewusstsein erkenne ich, das Gedanken auftauchen ohne mein dazutun. Im Gespräch wird das ganz besonders deutlich. Je geistig höher das Niveau ist, desto klarer wird dieser Zustand.

Fakten

Das ist messbar. Ein Beispiel aus der Hirnforschung. Bei einer Frage die mit ja oder nein beantwortet werden soll, feuert es im Gehirn an verschiedenen Stellen, je nachdem wie die Antwort ausfällt. Das heißt wie der Mensch entschieden hat zu antworten, das ist messbar. Aber nun hat man festgestellt, dass das Feuern im Gehirn schon vor der gestellten Frage geschieht. Das ist aber nachdem Naturgesetzen unseres dreidimensionalen Raumes, in dem wir leben, aber unmöglich.

Es ist aber doch möglich, da sich das Unterbewusstsein außerhalb des 3D Raumes befindet und somit nicht an den Ablauf der Zeit zwischen Frage und Antwort gebunden ist. Ja es ist sogar notwendig für eine flüssige Kommunikation diesen zeitlichen Vorlauf herzustellen, da die Schnittstelle Gehirn nur 3D verarbeitet, was ja bekanntlich sehr langsam ist, denn sonst wäre eine flüssige Kommunikation nicht möglich.

Nah tot

Ich erwachte und konnte mich nicht bewegen. Ich hatte keine Möglichkeit die Augen zu öffnen und hörte auch keine Geräusche, da war einfach nur absolute Stille. Ich lauschte angestrengt, etwas war sehr merkwürdig, denn ich fühlte auch keinerlei Wärme oder Kälte.

Was mich aber in Panic versetzte war, das ich auch meinen Herzschlag nicht mehr vernahm. Peng aus, jetzt bist du tot, waren die Gedanken in meinem Kopf. Ich weiß nicht wie lange ich so dagelegen hatte. Es gab einfach kein Zeitempfinden. Ich wollte diesen unbekannten, unangenehmen Zustand beenden, denn ich fühlte, wenn ich nicht etwas dagegen unternahm, dass dieser Zustand dann wohl endgültig wäre.

In meiner Verzweiflung schrie ich zu Jesus um Hilfe. Ich warf mich von einer Seite auf die Andere und wieder zurück, immer und immer wieder, ohne dass mein Körper sich auch nur um einen Millimeter bewegt hätte. Es war als ob mich irgendetwas festhielt, mit dem ich in einem gewaltigen Ringkampf läge. Nach einer Zeit, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, gab es einen Knall in meinen Ohren, ich hörte mein Herz rasen, spürte den kalten Schweiß auf meinem Körper. Geblendet schloss ich die Augen und konnte mich wieder bewegen. Ich war zurück.

Angst

Angst ist nicht real, denn man kann sie weder sehen noch anfassen. Der einzige Ort, an dem Angst existieren kann ist in unserer Vorstellung. Angst ist ein Produkt unserer eigenen Fantasie und lässt uns Dinge fürchten die in der Gegenwart nicht existieren, und in der Zukunft vielleicht niemals existieren werden.

Angst grenzt an Wahnsinn, schaltet Logik und Erfahrung aus und richtet oft körperlichen Schaden an. Angst will uns aber auch vor Gefahren warnen, denn Gefahr ist sehr wohl real. Aber unkontrollierte Angst verhindert logisches Denken und wird zur Gefahr.

Der Welt ist das egal

Ob du im Gefängnis sitzt, oder in der Sauna schwitzt,
lebst in Freude oder Qual,
das ist doch der Welt egal.
Bist du eine Ratte, oder fielest du vom Blatte,
hattest Macht und keine Wahl,
das ist doch der Welt egal.
Ob du auf dem Sofa liegst, oder für andere dich verbiegst,
Abenteuer ohne Zahl,
das ist doch der Welt egal.
Bist du auch ein großer Hecht, und es kommt dir alles recht,
oder nur ein Zitteraal,
das ist doch der Welt egal.
Wer nur drauf bedacht, dass er keinen Fehler macht,
oder hat es mit dem Prahl,
das ist doch der Welt egal.
Hast du alles gut gemacht, der Welt Hoffnung gebracht,
hängst du doch danach am Pfahl,
das ist mir noch nicht egal.

Bot Schafter 2014

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