8.38   Machtstruktur

Auf einem Schiff gibt es immer einen Kapitän, mehrere Offiziere und die Mannschaft, die je nach ihrer Fähigkeit, verschiedenste Arbeiten verrichtet. Obwohl alle nur Befehlsempfänger sind und gehorchen müssen, dünken sich doch einige wertvoller als der Rest der Mannschaft. So würde der Funker sich nie mit dem Küchenpersonal oder der Steuermann mit der Decksmannschaft vergleichen. Diese künstliche Kastengesellschaft ist gewollt und erleichtert die Arbeit der Offiziere ungemein. Sie sind es nämlich, die dafür sorgen müssen, dass die Anweisungen des Kapitäns ausgeführt werden.

Diese Befehle sind für die Mannschaft meistens sehr schwer nachvollziehbar, besonders, wenn sie auch noch eine Ungerechtigkeit für den Befehlsempfänger beinhalten. So kann es schon mal zu Wut und Zornesausbrüchen kommen, diese richten sich dann aber in den meisten Fällen gegen den Offizier, und nicht gegen den guten Kapitän. Das diese Offiziere dann auch noch ihre Macht die sie über die Mannschaft haben ausleben, macht es auch nicht leichter.

Die Offiziere aber haben unter sich auch ein starkes Konkurrenzdenken. Bei der kleinsten unsachgemäßen Ausführung eines Befehls steht eine Abmahnung des Kapitäns ins Haus, und im Wiederholungsfall eine Ablösung und Versetzung in einen niedrigeren Dienstgrad. Umso härter wird der schon angeschlagene Offizier dafür sorgen das sein Laden reibungslos läuft, und das meistens auf Kosten der Besatzung.

Auch wenn die Offiziere nicht immer verstehen warum ihr Kapitän manchmal seltsame, nicht nachzuvollziehende Befehle ausführen lässt, sind diese Zeitgenossen doch schlau genug sich das nicht anmerken zu lassen. Auch wagen sie es nicht, mit ihren Mitoffizieren diese Sachen zu bereden. Die Gefahr als Meuterer gebrandmarkt zu werden wäre zu groß. Somit hat der Kapitän uneingeschränkte Macht auf seinem Schiff, zumindest glaubt das der Rest der Besatzung.

Für den Kapitän wäre das auch so, gäbe es da nicht die Reederei und die Schiffseigner. Von diesen erhält er seine Aufträge. Wie er diese durchführt bleibt ihm überlassen, nur erfolgreich muss er sein.

Dabei sind einige Fahrten so grausam und menschenunwürdig, dass er gerne Einspruch einlegen würde. Aber darauf wartet schon eine ganze Reihe Kapitäne die noch kein Schiff haben, das sie steuern dürfen. Also verleugnet er sich selbst und nimmt den Auftrag an, und verachtet sich jetzt schon dafür. Aber die Hauptsache ist, dass der Gewinn der Reederei, und der Eigner stimmt.

Wann immer es erforderlich ist treffen sich die Reeder und Eigner zu Gesprächsrunden, um ihre Gewinnmaximierung abzustimmen. Dabei stellt sich heraus, dass sie gar nicht so mächtig sind wie sie immer glaubten. Hier geht es nur noch darum Kompromisse einzugehen, denn jeder will für sich das dickste Stück vom Kuchen haben.

Um Ordnung in diesen Wust von Macht und Gier zu bekommen bedarf es einer Macht im Hintergrund. Diese muss auch in der Lage sein ihre Macht erfolgreich einzusetzen, um Diejenigen, die aus der Reihe tanzen, einzunorden. Dieser grauen Eminenz im Hintergrund geht es nicht um Geld, da sie bereits alles was dieser Planet zu bieten hat, besitzt. Ganz im Gegenteil, von ihr geht die Verteilung allen Reichtums aus. Wer nicht pariert wird enteignet und verliert alles, der Rest wird an die gut Funktionierenden verteilt. Und so steuert er aus dem Hintergrund die Geschicke Aller, da jeder durch die Gier auf immer noch mehr, wie ein Junkie an der Nadel hängt.

Zurück zur Mannschaft. Bei einer Rebellion, man nennt es hier Meuterei, schlägt das Gesetz der See mit aller Härte zu. So wird jeder Versuch im Keim erstickt, um Nachahmer abzuschrecken. Wird die rebellierende Person heutzutage auch nur in Gewahrsam genommen und dann an Land dem Gericht übergeben, so war es vor noch gar nicht langer Zeit auch üblich, diesen an der hinteren Rah aufzuknüpfen.

Um nun zu verhindern, dass es überhaupt erst zu einer Meuterei kommt, braucht der Offizier einen Informanten aus der Mannschaft, der als sein Spion fungiert. Diesen findet er gezielt unter den labilen und gemobbten. In einem vertraulichen Einzelgespräch stellt der Offizier dem Kandidaten nun eine Beförderung in Aussicht, wenn er nur willig genug ist, gut zu spionieren. Da dieser Zeitgenosse aber nicht nur labil, sondern auch zumeist geistig unterentwickelt ist, verrät er sich schnell bei seinen Mannschaftskameraden. Die Folge ist, das Misstrauen der Kameraden wächst, der Typ wird noch mehr ausgegrenzt und arbeitet dadurch noch enger mit dem Offizier zusammen. Denn ihm wurde ja eine Beförderung in Aussicht gestellt, und damit wird er sich schon später nach Herzenslust an den Kameraden rächen.

Die Vorgehensweise des Kapitäns sieht ähnlich aus. Auch er sucht sich den labilsten unter seinen Offizieren aus, und erzählt ihm, dass er etwas ganz Besonderes sei. Ja, er wäre sein Freund, in dem er großes Vertrauen habe, und das er bald an der Reihe sei, befördert zu werden. Aber, ihm sei zu Ohren gekommen das da eine gewisse Unruhe hinter seinem Rücken stattfindet, und er sich ein bisschen umhören möge. Das Gleiche Spiel also, und so setzt es sich von Etage zu Etage weiter fort.

Kam es aber trotz all der strengen Kontrollen jedoch einmal vor, dass eine Mannschaft kurz davor war gemeinsam zu meutern, brauchte man schnell eine Abwechslung und ein Auswechseln der Mannschaft. Was bot sich da besser an, als ein fremdes Schiff zu kapern. Feinde gab es genug, und ein Grund sich zu bekämpfen wurde schnell durch die richtige Propaganda inszeniert. War der Feind besiegt und die eigene Mannschaft dezimiert, wurde der Rest der anderen Mannschaft übernommen, die froh war mit dem Leben davon gekommen zu sein.

Im Kleinen wie im Großen

Die Machtstruktur die sich in der Schifffahrt durchgesetzt hat ist auch die, welche auf diesem Planeten herrscht und funktioniert. Nur hier ist sie bei weitem nicht so simpel und durchschaubar.

Aber im Großen Ganzen haben wir auch hier eine Mannschaft, das Volk. Dann die Offiziere, das sind die Politiker, und den Kapitän, das sind die Industriekapitäne und Banker. Die Reeder und Eigner das sind eine Hand voll Familien, denen nun fast alles zu hundert Prozent gehört. Man spricht gerne von dem einen Prozent dem die Hälfte allen Vermögens gehören soll. Ein Prozent von sieben Milliarden, dann wäre dieser Reichtum ja immerhin noch auf siebzig Millionen Einwohner verteilt. Es kann schon sein, dass diese Bande mit dem Reichtum arbeiten und spekulieren darf, aber richtig besitzen darf sie ihn auch nur so lange wie sie nicht aus der Reihe tanzt. Fällt einer dadurch auf, dass er das System boykottiert oder gar sabotiert, so ist seine Kreditkarte schnell leergefegt und er findet sich als Niemand auf der Straße wieder. Deswegen geben sich auch alle so viel Mühe nicht aufzufallen und tun alles ihren Scheinreichtum zu waren.

Wer sind nun aber diese superreichen Familien. Es sind Männer die sich hinter ihrem Familiennamen verstecken, und die man so gut wie nie zu Gesicht bekommt. Oberster Chef aber ist Luzifer, der ja wegen seiner Rebellion im Himmel von Gott aus dem Elysium auf die Erde verbannt wurde.

Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahingeworfen.

Offenbarung 12:7-9:

Hier hat er nun seine treusten Anhänger, als seine Verwalter eingesetzt. Aber die bleiben auch nur so lange im Amt wie sie parieren. Sämtlicher Reichtum gehört nur ihm allein.

Dann führte ihn der Teufel auf einen hohen Berg, zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Welt und bot sie Jesus an: »Alle Macht über diese Welt und ihre ganze Pracht will ich dir geben; denn mir gehört die Welt, und ich schenke sie, wem ich will. Wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest, wird das alles dir gehören.

In Lukas 4:5-7

Nun, Jesus wiederstand der Versuchung sagt die Schrift, aber welcher Mensch kann da schon wiederstehen. Dabei sollte man nie vergessen mit wem man es zu tun hat.

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Johannes 8, 44:

Warum der Wahnsinn auf diesem Planeten zunimmt

Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat.

Offenbarung 12:12

Nun ja laut Bibel wollte Satan beweisen, dass er sogar besser als Gott, ein gut funktionierendes Reich aufbauen kann. Aber ohne das göttliche Licht kann er gar nichts. Und so sucht er das noch in jedem Menschen schlummernde göttliche Licht. Es zieht ihn zum Licht, aber dann bekämpft er es, weil er sich fürchtet. Satan hat Angst. Angst vor dem Licht und vor seinem Schöpfer. Deswegen rast er wie ein tollwütiges Tier, aber er hat bereits alles verloren und seine Zeit ist gezählt.

Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.

1.Petrus 5:8

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