Wenn alle glauben, dass die Babys vom Storch kommen, und nichts mehr hinterfragt wird, so ist dieser Irrglaube bald Wissen und wird somit unumstößliche Wahrheit die in die Geschichte der Menschheit eingeht. Behauptet nun Jemand die Babys wachsen im Bauch der Mutter, und dann werden sie auch noch durch einen Schlitz, der gerade einmal handbreit ist, mit dem dicken Baby-Kopf voran, herausgepresst. Na Mahlzeit, diese Geschichte glaubt doch wohl keiner. Da bleiben wir doch lieber beim Klapperstorch.

Kritiker kritisieren dann auch gleich die Muttergeburt als Verschwörungstheorie, und schwanken in ihren Aussagen zwischen Gotteslästerung oder wissenschaftlich nicht bewiesen. Würde die Menschheit nur halb so viel Energie aufwenden die neuen Thesen unter die Lupe zu nehmen, anstatt den alten Lügenmüll mit aller Kraft zu verteidigen, wir hätten vielleicht eine kleine Chance.

Unter „Akademischer Freiheit“ verstehe ich das Recht, nach der Wahrheit zu suchen und das für wahr Gehaltene zu publizieren und zu lehren. Mit diesem Recht ist auch eine Pflicht verbunden, nämlich, nicht einen Teil des als wahr erkannten zu verschweigen. Es ist klar, dass jede Einschränkung der akademischen Freiheit dahin wirkt, die Verbreitung der Erkenntnis unter den Menschen zu behindern und dadurch vernünftiges Urteilen und Handeln zu erschweren.

Albert Einstein 1954

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