4.20   Die Menschenfarm

Von Schafen, Hirten, Wölfen und Herdenbesitzern

  • Wenn die Schafe glauben, dass die Hirten nur das Wohl der Herde im Sinn haben.
  • Wenn sie akzeptieren, dass die Hütehunde nur dafür da sind, die Wölfe abzuhalten.
  • Wenn die Schafe nicht erkennen können, dass sie nur ein Rohstoff des Herdenbesitzers sind.
  • Wenn die Hirten nicht begreifen das auch sie nur gedingt sind um dem Herdenbesitzer viel Profit zu erwirtschaften.
  • Wenn die Hütehunde nicht erfassen können, dass auch sie nur Schafe sind, allein zu dem Zweck missbraucht ihre Mitschafe zu drangsalieren.
  • Wenn die vermeintlichen Wölfe noch nicht erkannt haben, dass sie allen nur vom Herdenbesitzer dazu angestiftet werden, Unruhe in die Herde zu bringen.
  • Wenn die Schafe dann nicht nur Glauben, sondern Wissen, das die Hirten mit den Hütehunden nur zu ihrem Besten da sind.
  • Wenn all das so ohne Hinterfragung akzeptiert wird, dann hat die Programmierung der Lügen gegriffen.

Menschenfarm

Zu Beginn lebten die Menschen wie die Tiere in einem Garten, wohl behütet, und aßen von den Früchten der Bäume die reichlich vorhanden waren. Genau wie die Tiere lebten sie von einem Tag in den anderen, ohne groß nachzudenken, was die Zukunft bringt. Aber dann passierte durch Ungehorsam und Entwicklungsdrang einerseits etwas Wunderbares, aber andererseits auch etwas Schreckliches mit ihrem Geist. Die Bibel erzählt es in der Geschichte vom Sündenfall.

Der Sündenfall

  1. Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten?
  2. Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;
  3. aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt es auch nicht an, dass ihr nicht sterbt.
  4. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben;
  5. sondern Gott weiß, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
  6. Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.
  7. Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen.
  8. Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten.
  9. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?
  10. Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.
  11. Und er sprach: Wer hat dir‘s gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?
  12. Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß.
  13. Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich also, dass ich aß.
  14. Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.
  15. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
  16. Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.
  17. Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren dein Leben lang.
  18. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen.
  19. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

Austreibung aus dem Paradies

  1. Und Adam hieß sein Weib Eva, darum, dass sie eine Mutter ist aller Lebendigen.
  2. Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie.
  3. Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!
  4. Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er das Feld baute, davon er genommen ist,
  5. und trieb Adam aus und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen, hauenden Schwert, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens.
  1. Mose – Kapitel 3

Satan

Der Engel des Lichts, mit List und Hinterhältigkeit, sucht er die Begegnung mit den Menschen. Die Frage, ob es Gott überhaupt gibt, stellte sich für Adam und Eva nicht. Sie lebten in ungetrübter Gemeinschaft mit Gott. Gott kam oft zu ihnen in den Garten und redete mit ihnen.

An diesem Punkt konnte Satan also nicht ansetzen. Aber an einem anderen Punkt konnte er es, nämlich bei den Gedanken und Wünschen Adams und Evas. „Sollte Gott gesagt haben!?“ Wenn Gott es wirklich so gesagt hat, hat er es dann auch wirklich so gemeint?

Dies ist eine Frage, die heute immer noch ganz aktuell ist. Würde sich jeder konsequent an die Zehn Gebote halten und nicht von ihnen abweichen – wir bräuchten keine weiteren Gesetze. Aber so gibt es unzählige dicke Bücher mit Gesetzestexten und wiederum viele dicke Bücher, die diese Texte auslegen, begründen und erklären. Irgendeiner sucht immer eine Lücke, um sich einen Vorteil daraus zu verschaffen. Aber Gesetze sind nur für Gesetzesbrecher.

Ist etwas kompliziert, unverständlich, und voller Falsch und Schädlich für uns, dann ist es vom Gott dieser Welt, Satan.
Wenn etwas einfach ist, so, dass wir es verstehen und begreifen können, dann ist es vom Schöpfer.

Die Frage nach dem höchsten Gebot

  1. Als aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
  2. Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte:
  3. Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
  4. Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).
  5. Dies ist das höchste und erste Gebot.
  6. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).
  7. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Der Schöpfer weiß, dass kein sterblicher Mensch die zehn Gebote je einhalten könnte, und vereinfacht diese durch »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« und »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«

Die frechste aller Lügen

„Sollte Gott gesagt haben?“ und es noch dazu so gemeint haben, wie er es gesagt hat? Ist unser Leben nicht deshalb so kompliziert und voller Reglementierungen geworden, weil diese Frage Satans das Leben der Menschen bestimmt und seit Adam immer noch nicht mit einem klaren Ja beantwortet wird.

Satan als Engel des Lichts, als die Verführung, sät den Zweifel. Kommt nicht schon mit der Verpflichtung zum Gehorsam das Aufbegehren, der Wunsch zum Umgehen des Gehorsams? Ist der Zweifel nicht eine Entschuldigung, um das, was Gott gesagt hat, in Frage zu stellen?

Der Teufel setzt geschickt auf verdrehen von Worten, indem er die Lüge hervorbringt: „Keineswegs werdet ihr sterben“ und zugleich den Hochmut des Menschen nährt: „Ihr werdet sein wie Gott“. Da sät er Zweifel, und bezichtigt den Schöpfer der Lüge. Und hier entlarvt Satan sein wirkliches Wesen. Dass er die Menschen dazu verführt, ungehorsam zu sein, zeugt von seiner Feigheit, frei zuzugeben: „Ich, Satan bin ungehorsam, und ich benötige Heilung, oh Schöpfer“.

Zu sterben aber bedeutet nicht nur den leiblichen Tod, sondern auch den geistlichen Tod, und dadurch die ewige Trennung vom Schöpfer. Doch es gibt eine Hoffnung durch Jesus Christus.

  1. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
  2. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
  3. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

                                                                                                                Johannes 3: 16-18

Auch wir sind in die geistlichen und äußeren Lebensbedingungen hineingeboren, die durch die Sünde Adams und Evas geschaffen wurden. Tod ist die Verewigung der Trennung von Gott, die schon zu Lebzeiten bestand.

Das war also der Anfang einer großen Tragödie, und Satan erkannte seine Möglichkeiten die Menschen weiter zu belügen und vom Schöpfer zu entzweien. Denn wenn man Angst vor dem Tod hat, vor Schmerz und Gefangenschaft, wird man kontrollierbar und sehr wertvoll, auf einer Weise, wie keine andere Ressource sein kann. Viel Wertvoller als Bodenschätze, Werkzeuge, Maschinen oder Gebäude.

Man kann Tieren keine Angst mit einem Verlust der Freiheit machen, der Aussicht auf Gefangenschaft oder Folter in der Zukunft, denn Tiere haben gar kein Bewusstsein für die Zukunft. Man kann auch keine Waffe auf einen Baum richten und diesen auffordern, er soll mehr Früchte tragen, oder mit einer Fackel einem Feld drohen, es soll mehr Weizen produzieren, sonst wird es angezündet. Man bekommt auch nicht mehr Eier von einer Henne, wenn man sie einschüchtert.

Aber man kann einen Menschen dazu bringen, seine ganzen Wertsachen herauszugeben und seine Freiheit aufzugeben, wenn man ihn bedroht. Diese Form von Tierhaltung mit den Menschen durch Angst, wurde die profitabelste und tödlichste Beschäftigung in der ganzen Menschheitsgeschichte. Und wir sind jetzt am destruktivsten Höhepunkt angelangt.

Die menschliche Gesellschaft kann man nicht rational verstehen, wenn man sie nicht für das ansieht was sie ist. Eine Ansammlung von Landwirtschaftsbetrieben, wo Menschen als Halter andere Menschen wie Tiere besitzen und ausbeuten.

Und Satan selbst ist es, der die Sklavenhalter einsetzt und die Reichtümer an seine Lieblinge verteilt.

Die Überwindung der Versuchung

  1. Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
  2. und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.
  3. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! denn es steht geschrieben: »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«

  Matthäus_4:8-10

Viele werden diese Beschreibung als absurd abtun, denn sie werden sagen, aber die Obrigkeit bietet doch Schutz an und ein Gesundheitssystem, Strom, Wasser, Straßen und Schulen. Sie meinen wirklich, es geht doch Wohlwollen und Gütigkeit von ihnen aus. Aber nichts ist weiter von der Realität entfernt. Bauern kümmern sich ja auch um die Gesundheit ihrer Tiere und bieten Schutz, Nahrung und alle notwendigen Grundbedürfnisse an. Damit ihre Tiere aber mehr hergeben, halten sie sie auch gleichzeitig in Gefangenschaft.

Menschen meinen, sie haben Freiheiten und glauben fest daran, die Regierenden schützen ihre Freiheit. Aber Bauern erlauben auch ihren Tieren einen gewissen Freiraum, geben ihnen größeren Auslauf und mehr Bewegungsfreiheit. Aber nur, weil sie wissen, dadurch werden sie mehr Fleisch, mehr Milch oder mehr Eier produzieren.

Unsere sogenannten freiheitlichen Demokratien sind nichts Anderes als Landwirtschaftsbetriebe, die Menschenhaltung betreiben, um Arbeitsleistung zu ernten und als Hauptziel sehr viel Steuern zu kassieren. Unser Halter gibt uns gewisse Freiheiten, nicht, weil er unsere Freiheiten als ein Recht, das uns zusteht ansieht, sondern weil er seinen Ertrag und damit seinen Profit mit uns steigern will. Es wird langsam Zeit die Natur dieses Gefängnisses, in das wir reingeboren wurden zu verstehen.

In der Geschichte gab es vier Phasen der Menschenhaltung

Die erste war die direkte und brutale durch Anwendung von Gewalt. Die einzelnen Untertanen hat man dadurch schon kontrollieren können, aber die kreative Produktivität des menschlichen Geistes konnte man mit Peitschenhieben und Ketten nicht motivieren. Sklavenarbeiter waren willentlich sehr unproduktiv und störrisch, benötigten einen enormen Aufwand, um sie zu beherrschen und anzutreiben.

Die zweite Phase, in dem Sklaven eine gewisse eingeschränkte Form der Freiheit erhielten, um kreativ und intuitiv zu sein. Damit stieg ihre Produktivität für die Besitzer. So wurden die Regierenden reicher, denn sie konnten mehr Steuern einnehmen und dadurch ihre Macht erweitern.

In der dritten Phase wurden die Leibeigenen eingeführt, wobei diese etwas an Land nutzen durften, aber den Zehnten in Form von Steuern abliefern mussten. Statt wie Sklaven direkt dem Eigentümer zu gehören, gehörte das Land und alles, was sich darauf befand, der Elite und die Leibeigenen durften darauf arbeiten, solange sie ihnen den Tribut ablieferten. Diese Form der Menschenhaltung brach aber zusammen, als bessere Formen des Anbaus sich entwickelten, größere Flächen zusammengefasst wurden und immer mehr Bauern das Land verlassen mussten. Man konnte mit weniger Leuten mehr produzieren. Dieser Produktivitätszuwachs brachte einen Überschuss an Lebensmittel, was wiederum das Anwachsen der Städte ermöglichte.

Danach kam die vierte Form, die sogenannte moderne Gesellschaft. Als die Masse an entwurzelter Landbevölkerung in die Städte flutete, stand ein großer Vorrat an billigem menschlichen Kapital den aufstrebenden Industriellen zur Verfügung. Die regierende Klasse realisierte sehr schnell, sie können mehr Geld verdienen, wenn sie ihren Nutztieren erlauben würden, ihre eigene Tätigkeit zu wählen.

Unter diesem heutigen Modell, ist der direkte Sklavenbesitz und das Leibeigentum, durch das Mafiamodell ersetzt worden. Die Mafia besitzt in der Regel nicht selber die Betriebe, die Angestellten und die Ressourcen. Sie schicken nur ihre Geldeintreiber jeden Monat zum Kassieren vorbei, um von den eigentlichen Eigentürmen ihren Anteil zu erpressen. Nichts Anderes macht der Staat heute, in dem er Schutzgelderpressung betreibt. Er gaukelt uns vor, uns Schutz anzubieten, für den wir zahlen, dabei müssten wir nur von ihm selber beschützt werden.

Wir dürfen jetzt alle einen eigenen Beruf wählen und es ist uns erlaubt, einen eigenen Betrieb zu besitzen und zu führen, was die Produktivität enorm steigert und somit die Steuern und Abgaben, die wir zahlen müssen, enorm erhöht. Diese wenigen Freiheiten werden uns zugestanden, weil wir so profitabler für die Besitzer sind. Das funktioniert so gut, geschichtlich gesehen sind die heutigen Abgaben am höchsten und 3/4 des Jahres arbeiten viele nur für die Steuern. Eine sehr raffinierte Sklavenhaltung, die hier betrieben wird, wenn der Sklave nicht mal merkt, dass er ein Sklave ist.

 „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für Frei hält, ohne es zu sein.“

W. von Goethe

Steuerung der Massen

Was jetzt die große Herausforderung für die wirklichen Besitzer der Welt geworden ist, dieser Zuwachs an relativem Wohlstand und Freiheit, den sie uns erlauben, bedroht sie selber. Die regierende Elite hat von einem freien Handel mit Kapital und Arbeitskraft profitiert. Aber da ihr Viehbestand mehr und mehr sich an die Freiheiten gewöhnt hat, fingen diese an zu fragen, warum sie überhaupt Regierende über sich benötigen, speziell, wenn sie nur aus Verbrechern bestehen, die in die eigene Tasche wirtschaften und nichts bringen. Es ist ein echtes Dilemma für die herrschende Klasse geworden. Sie sitzen im Zwiespalt zwischen der Gier nach mehr Profit, aber dem Widerwillen, noch mehr Freiheiten zugestehen zu müssen.

Ein typisches Beispiel ist China, wo der Kommunismus neben dem Kapitalismus existiert. Es herrscht eine politische Diktatur, aber es gibt freie Marktwirtschaft. Zu diesem Modell entwickelt sich auch der Westen, wo die Meinungsfreiheiten und die Menschenrechte immer mehr beschränkt werden, der Polizei- und Überwachungsstaat eingeführt wird, aber die Wirtschaft darf alles. Genau genommen ist das Faschismus, die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, wo der alles bestimmende Staat für das Wohl sorgt und für die Menschen denkt und sie lenkt.

Die steuerzahlende Viehherde in ihren Gattern zu halten, ist ein Prozess, der in drei Phasen abläuft. Zuerst wird die junge Generation von Staatswegen indoktriniert, durch die sogenannte Schulbildung, damit sie von Anfang an nur die eingezäunte und kontrollierte Welt als richtig ansieht. Damit werden die Gedanken gesteuert und der Geist in die gewünschte Form gebracht.

Die zweite Phase ist, man wendet die Nutztiere gegen sich selber, spielt sie gegeneinander aus, durch die Schaffung von abhängigen Schafen, und erzählt ihnen das sie Hütehunde seien, die nützliche Idioten sind und ihre eigene Herde in Schach halten und verraten. Es ist sehr schwer, die Herde durch direkte Gewalt zu kontrollieren und dort, wo es angewendet wird, senkt es dramatisch die Produktivität. Die früheren kommunistischen Diktaturen sind ein Beispiel dafür. Menschen sind nicht motiviert oder produzieren nicht sehr effizient, wenn sie sehr streng gefangen gehalten werden. Aber wenn die Menschen glauben, sie sind frei, dann werden sie sehr viel mehr für ihre Halter produzieren.

Der Kapitalismus ist das Vorgaukeln von Freiheit

Dabei hat man nur eine Freiheit, zu entscheiden, welche Produkte man kaufen will, obwohl das auch von der Werbung über das Unterbewusstsein gesteuert wird. Der beste Weg, diese Illusion aufrecht zu erhalten, ist einige Schafe aufzuwerten und auf die andere Seite zu holen. Die Tiere, die abhängig von der Hierarchie werden, können jedem anderen Schaf, das aus der Reihe tanzt, zurück ins Glied schicken. Sie werden die niedermachen, welche darauf hinweisen, wie unmoralisch der Besitz und die Haltung von Menschen ist. Wenn man die Viehherde dazu bringt, sich gegenseitig anzugreifen, sobald jemand die Situation, in der sie sind, aufzeigt, dann muss man nicht viel Aufwand treiben, um sie direkt zu unterdrücken. Die abhängigen Hütehunde werden die Drecksarbeit für den Herdenbesitzer schon erledigen.

Die Klasse der Intellektuellen, welche am meisten von der Indoktrination, genannt Universitätsstudium, beeinflusst wurden und durch Titel und Privilegien korrumpiert sind, werden sich vehement jeder Infragestellung der Vorteile so einer Menschenhaltung entgegenstellen. Und die Andern, von der Gunst der Besitzer abhängigen Tiere, die sich für was Besseres halten, wie die Künstler und Medienschaffenden, werden jedem, der die Freiheit und den Ausbruch verlangt sagen, du gefährdest damit deine Mitschafe. Dadurch wird die Viehherde eingeschlossen gehalten, in dem man die Verantwortung für die Amoral des herrschenden Systems auf die schiebt, welche die wirkliche Freiheit verlangen und erstreben.

Die dritte Phase ist die Schaffung von permanenten äußerlichen Gefahren, damit die verängstigte Herde den Schutz des Halters sucht. Durch eine ständige Bedrohung die künstlich erzeugt wird, kann man die hysterische Masse in die gewünschte Richtung lenken und sie nur an ihr Überleben denken lassen. Der Herdenbesitzer wird Hütehunde engagieren, welche in der Nacht den Wolf spielen, heulen und knurren. Um ganz überzeugend zu sein, wird er sogar seine eigene Herde angreifen und einige Schafe töten, nur damit es so aussieht: „Ja es gibt wirklich wilde Tiere da draußen, vor die uns der Besitzer schützen muss.“

So werden die Kriege begründet, in dem künstlich Feinde erfunden werden, welche die Herde angeblich bedrohen, und die Masse glaubt das und zieht für den Halter in die Schlacht, opfert ihr Leben für dessen Machterweiterung. Bei den Kriegen im Irak, Afghanistan, Pakistan, Sudan, Jemen oder wo immer, und bei dem bevorstehenden Angriff gegen den Iran, geht es doch nicht um Demokratie und Freiheit. Das ist lächerlich. Es geht um mehr Profit, Macht und Kontrolle für die Sklavenhalter.

Diese Art der Menschenhaltung ist aber an seinem Ende angelangt. Die vielen Krisen, die wir in letzter Zeit erleben, speziell die Weltwirtschaftskrise, ist durch die Freiheiten, die gewährt wurden, entstanden. Der Zuwachs an Wohlstand in den letzten 100 Jahren ist durch die wirtschaftlichen Freiheiten erschaffen worden. Genau dieser Anstieg an Wohlstand hat die Macht, Größe und Gier der Tierhalter ins unermessliche wachsen lassen. Wenn die Herde immer produktiver wird, dann wächst auch die Anzahl der Tierhalter und die Zahl ihrer Abhängigen.

Ökonomische Freiheiten schaffen Wohlstand und das zieht immer mehr Diebe und Betrüger an, deren Gier dann die wirtschaftlichen Freiheiten zerstört. In anderen Worten, immer mehr Parasiten leben von der Herde und saugen sie bis auf das Blut aus. Das ganze System ist voller Metastasen und sie sind zu einem tödlichen Krebsgeschwür geworden, das zu seinem Tod führt. Ein Regierungsapparat, der klein anfängt, wird immer als unmenschliche Monstergröße enden.

Dieser Vorgang erklärt, warum alle Viehalter immer größere zentralistische Unionen wollen, warum es die Globalisierung gibt, die Neue Weltordnung, mit dem Endziel der diktatorischen Weltregierung. Alle Despoten der Vergangenheit wollten die Welt beherrschen, haben aber mit ihrem Größenwahn nur Tod, Leid und Zerstörung verursacht.

Menschen werden programmiert

In der Schule werden Menschen programmiert. Diesen Vorgang nennt man auch Erziehung. Das Elternhaus, das Kino, das Fernsehen, das Theater, der Rundfunk, die Zeitungen, Bücher und Plakate sind Schule im weiteren Sinne. Alle Stellen, die Informationen vermitteln, sind Schulen.

Das Werkzeug mit dem die Menschen gemacht werden, ist die Information. Soweit die Menschen nicht natürlichen Bedürfnissen, der Gewohnheit oder der Gewalt folgen, hängt ihr Handeln davon ab, was sie wissen. Auch Gewohnheiten entstehen zum Teil aus Informationen. Da die Handlungen eines Menschen den Ablauf seines Lebens steuern, bestimmen die Informationen die er bekommt, wie er lebt.

Die Schulen machen nicht nur Menschen, Schulen machen auch Lebensläufe. Das Wesen der Information kann nur verstehen, wer ihre Wirkung auf das Leben von Menschen untersucht. Wenn man das Wesen von Werkzeugen besser verstehen will, muss man wissen welchem Zweck sie dienen sollen. Der Zweck formt das Werkzeug. Ein Werkzeug ohne Zweck gibt es nicht. Es gibt keine Information ohne Zweck. Die Informationen die man beim Programmieren von Menschen benutzt, richten sich danach, welche Art von Mensch man haben will. Braucht man Menschen die Handwerker sind, so ist deren Ausbildung anders, als wenn man Soldaten züchtet. Wenn man einen Menschen machen will, der freiwillig sein Leben in der Bundeswehr verbringt, muss man ihn mit andern Informationen füttern, als wenn man erwartet das er Gärtner wird.

Die Informationen denen wir ausgesetzt werden, fügen sich in unseren Köpfen zu Urteilen und Überzeugungen. Urteile und Überzeugungen sind Teile des Mechanismus der unsere Handlungen steuert. Eines der wichtigsten Zahnräder dieses Steuermechanismus ist die Überzeugung, dass wir bis auf Ausnahmen der Herr unserer Handlungen seien. Unser Einverständnis mit unseren Handlungen und deren Ergebnissen kann kleiner sein oder größer.

Je mehr wir davon überzeugt sind, unserer eigener Wille sei der Grund unserer Handlungen, um so grösser ist dieses Einverständnis. Je mehr wir davon überzeugt sind, unser Handeln werde durch einen fremden Willen in Gang gesetzt, umso kleiner wird das Einverständnis.

Reduzierung der Viehbestände

Bei einer Überproduktion, seien es Güter oder Nahrung, geht der Preis in die Knie, die Lagerkosten steigen ins unermessliche, und die Konkurrenz versucht sich gegenseitig vom Markt zu verdrängen. Um also den Markt stabil und den Gewinn größtmöglich zu halten, werden die überschüssigen Produkte reduziert, indem man sie auf brutalste Art und Weise vernichtet.

Nun würde das Volk aber wohl auf die Barrikaden gehen, wenn da zehntausende Hühner, Gänse, Schweine oder Kühe sinnlos abgeschlachtet würden, und ein Drittel der Weltbevölkerung dem Hungertod ausgesetzt ist. Also hat man die Pandemien erfunden.

Ob Vogelgrippe oder Schweinepest, so langsam gehen ihnen schon die Namen aus. Sogar Gurken und Tomaten sind so gefährlich, dass sie gleich an Ort und Stelle umgepflügt werden, so dass wir uns über unser mit Pestiziden angereichertes Biogemüse, zu überteuerten Preisen, erfreuen können.

Aber nicht nur eine Überproduktion an Autos, Getreide oder Viehbestand lässt den Markt einbrechen. Auch die Überproduktion an Sklaven wird von Jahr zu Jahr kostspieliger.

Warum gibt es zu viele Sklaven

Zu einem liegt es an dem unstillbaren Verlangen Nachwuchs in die Welt zu setzen, der Sexualtrieb ist sehr ausgeprägt. Das war auch in den noch normalen Vorzeiten Nötig, sorgte der Nachwuchs doch für die ältere Generation. Viele Kinder bedeuteten auch viel Sicherheit im Alter.

Durch die Auflösung der Familien in Alleinerziehende konnte man die Steuereinnahmen kurzfristig verdoppeln, da ja nun auch die Frauen auf Arbeit angewiesen waren. Gleichzeitig entriss man ihnen die Kontrolle ihres Nachwuchses, und konnte sie so schon in den Kindergärten kontrollieren und programmieren.

Das größte Desaster für die Elite ist es, seinen Reichtum zu verlieren, und das passiert spätestens mit dem Tod. Um diesen Zeitpunkt immer weiter nach hinten zu schieben, arbeiten die schlausten Mediziner und Wissenschaftler daran, immer neue lebensverlängernde Maßnahmen zu erfinden. Als Versuchskaninchen dienen die riesigen Herden von Sklaven, bevorzugt die in den Ländern wohnen, die sich am wenigsten dagegen wehren können. Mit immer neuen Pandemien werden immer neue Impfstoffe getestet, und mit immer unnatürlicherer Nahrung das Erkranken und dahinvegetieren der Menschheit studiert.

Aber es sind auch Erfolge zu verbuchen, die Menschheit wird immer älter, und die Zahl der unproduktiven steigt, gemessen an der Zahl derer, die am wirtschaftlichsten produzieren können. Die Zuchtzahl muss also reduziert werden

The Gender Agenda

von Professor Adorján F. Kovács Veröffentlicht: 23.10.2014

Der Jugendforscher Martin Voigt hat heute in der FAZ einen lesenswerten Artikel zur neuen „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasst, in dem er konstatiert, dass mit den diesbezüglichen Lehrplänen der Kindesmissbrauch gefördert werden könnte und die gesamte Gesellschaft umerzogen werden soll. Die Namen hinter diesen Bestrebungen sind mittlerweile allseits bekannt: Helmut Kentler, Uwe Sielert, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, übrigens alles Leute einer Seilschaft, „aus einem Stall“, wie man so schön sagt. Diese sog. Wissenschaftler wären aber vollkommen bedeutungslos, würden sie nicht von der Gender-Ideologie (im Artikel tatsächlich so genannt!) gestützt, die laut Dale O´Leary, einer Teilnehmerin der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995, auf fünf Thesen basiert, die „im UN-Establishment die Mehrheit haben“ und die der Autor aus ihrem Buch „The Gender Agenda“ von 1997 zitiert:

  1. „In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
  2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
  3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellen Experimenten ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über die Kinder.
  4. Die Welt braucht eine 50/50-Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
  5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.“

Damit die Gender-Ideologie zum Mainstream mit totalitärem Anspruch wird, ist sie in „wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness verpackt“.  Man könnte hinzufügen, dass hier Geburtenkontrolle zur Perversion zugespitzt worden ist. Ferner ist nicht zu erkennen, dass neben dem Christentum auch der Islam oder andere Religionen lächerlich gemacht worden wären.

So deutlich habe ich die Gender Agenda noch nirgendwo gelesen. Woran das wohl liegt? Da diese totalitäre Ideologie nur im Westen von verantwortungslosen Politikern betrieben wird, kommt sie einem letzten Versuch der Effizienzsteigerung durch Selbstausbeutung bis zur abschließend erfolgreichen Selbstvernichtung des Westens gleich. Russlands Gesetz gegen die „Förderung homosexuellen Verhaltens“ erhält erst unter Berücksichtigung des obigen Textes seinen Sinn. Das vorsichtige Abstimmungsergebnis der ganz anders intendierten Synode in Rom gewinnt so eine neue Qualität.

http://www.freiewelt.net/blog/the-gender-agenda-10045418/

Deshalb gibt es keine Alternative zu einer echten freien und friedlichen Gesellschaft, die in kleinen überschaubaren Strukturen abläuft. Eine Gesellschaft ohne politische Führer, ohne Besitzer von Menschen und ohne den Zwang, immer mehr Steuern abzuführen, um diesen unersättlichen Moloch zu erhalten, der meint, wir sind nur Schafe, die eingesperrt & ausgebeutet werden können.

Wirklich frei zu sein ist sehr leicht, aber gleichzeitig sehr schwer. Wir müssen uns die Angriffe der Mitläufer aus den eigenen Reihen, welche das System aufrechterhalten und verteidigen, nicht mehr gefallen lassen. Wir müssen aufwachen und die Zäune, die uns einsperren, endlich sehen. Wenn wir unser Dasein als Tierhaltung erkennen, dann machen wir den ersten Schritt diese Versklavung für immer zu verlassen. Reißen wir die Zäune ein und laufen wir aufs offene Feld, dorthin, wo wir endlich frei atmen können.

 „Die Besitzer des Landes, sie besitzen DICH!“

George Carlin

https://glaubenistnichtwissen.wordpress.com/2016/12/28/die-art-der-menschenhaltung-ist-an-seinem-ende-angelangt/

Wichtiger Hinweis:

Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 12.05.1998 entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich haben in diesem Blog, Links zu anderen Seiten im Internet gelegt.
Für all diese Links gilt: „ Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in diesem Blog. Diese Erklärung gilt für alle in diesem Blog ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen Links oder Banner führen.“

1.1.3 Der teuerste Link der Welt (Landgericht Hamburg 1998)

Entscheidung des Landgerichts Hamburg v. 312 = 85/98 in der Sache Steinhöfel v. Best. Herr Best hatte in seiner Homepage (die am nicht mehr erreichbar war) mit einem Link auf eine Satire im Netz verwiesen. Durch diesen Link fühlt sich der Kläger in seiner Ehre verletzt und verlangt Schadensersatz. Das Landgericht hat dem Kläger DM Schadensersatz zuzüglich der Anwaltskosten für die Abmahnung verurteilt. Es führt dazu aus: …das Verbreiten einer von einem Dritten, über einen Anderen, aufgestellten herabsetzenden Tatsachenbehauptung, kann dann eine Persönlichkeits-verletzung darstellen, wenn derjenige, der die Behauptung wiedergibt, sich nicht ausreichend von ihr distanziert.

http://slideplayer.org/slide/869257/

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