3.11   Glaube durch Programmierung

Von der ersten Sekunde unserer Existenz an werden wir programmiert. Da wir keine Referenz haben bemerken wir diese Programmierung nicht, und mit der Zeit wird uns dieser Zustand so vertraut, dass wir ihn als normal empfinden.

Programmierungen sind immer getarnt und deshalb nicht ersichtlich. Hinterfragen wir aber einmal wer von der Programmierung profitiert, so wird die Programmierung deutlich sichtbar. Der Verkäufer der seine Ware anbietet würde verhungern, wenn er nicht manipulieren würde. Der Käufer glaubt an den Vorteil des Erwerbs der Ware, und hinterfragt die verdeckte Programmierung in den seltensten Fällen.

So werden wir mit Reklame und Berichten aus den Medien überschüttet und fühlen uns informiert. Der zu Programmierende hat dabei kaum eine Möglichkeit zu entkommen, Erstens, weil er die Programmierung nicht erkennen kann, wenn sie gut vorgenommen wird, und Zweitens, weil der Programmierer einen Vorsprung hat der nicht eingeholt werden kann.

Beispiel:

Als Paradoxon von Achilles und der Schildkröte wird einer von mehreren bekannten Trugschlüssen bezeichnet, die dem antiken griechischen Philosophen Zenon von Elea zugeschrieben werden. Darin wird versucht zu belegen, dass ein schneller Läufer wie Achilles bei einem Wettrennen eine Schildkröte niemals einholen könne, wenn er ihr einen Vorsprung gewähre. Der Gang des Arguments ist folgender:

Bevor Achilles die Schildkröte überholen kann, muss er zuerst ihren Vorsprung einholen. In der Zeit, die er dafür benötigt, hat die Schildkröte aber einen Neuen, wenn auch kleineren Vorsprung gewonnen, den Achilles ebenfalls erst einholen muss. Ist ihm auch das gelungen, hat die Schildkröte wiederum einen, noch kleineren Vorsprung gewonnen, und so weiter. Der Vorsprung, den die Schildkröte hat, wird zwar immer kleiner, bleibt aber dennoch immer ein Vorsprung, so dass sich der schnellere Läufer der Schildkröte zwar immer weiter nähert, sie aber niemals einholen und somit auch nicht überholen könne.

Natürlich wird der Läufer die Schildkröte überholen. Aber angenommen die Aufgabe wäre es, dass sich Beide zur gleichen Zeit am Ziel treffen, das wäre in diesem Fall nicht möglich. So auch der Verkäufer als Schildkröte und der Kunde als Läufer. Der Kunde kann zwar den Verkäufer überholen und somit entkommen, das Geschäft wäre geplatzt. Aber versucht er mit dem Verkäufer gemeinsam ans Ziel zu kommen hat er keine Changs.

Geheimnis der Weltverdummung

Um sich einen Vorteil zu verschaffen muss man versuchen schlauer zu sein als sein Gegenüber. Da das nicht immer so leicht ist bedient man sich eines Tricks, man täuscht vor, schlauer zu sein. Das erreicht man schon in dem man Märchen erzählt. Wer sind nun die Märchenerzähler. Alle die das „ck“ gegen ein „g“ ausgewechselt haben, also das Wort „Lücke“ gegen das Wort „Lüge“. So wird die Wissenslücke die uns umgibt von den Märchenerzählern durch eine Wissenslüge ersetzt.

Nun kann man zwar eine große Masse von Menschen kurzzeitig belügen, oder eine kleine Masse Menschen langzeitig, aber auf Dauer wäre das keine Lösung. So erfand man die Religion und die Wissenschaft. Sei es der Papst oder Darwin, alle haben ihre Anhänger, programmiert durch die unsterbliche Blödheit der Eltern, der Schule, des Fernsehens und neuerdings der Sozialnetzwerke.

Rückkehr zur Funktion

Wenn vom Verlust und Wegfall von Arbeitsplätzen die Rede ist, so geschieht das zumeist im Zusammenhang mit einer Änderung die sich ohne diese Drohung nicht so einfach durchführen ließe. Der gleiche Effekt funktioniert aber auch, wenn man für die Durchführung einer miesen Änderung den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen verspricht. Mit Angst vor Verlust und Hoffnung auf Gewinn kann man die Massen leicht steuern.

Wie kommt es nun, dass es zu wenige Arbeitsplätze gibt, und wer hat einen Nutzen davon. Durch ein künstliches Überangebot an Arbeitskräften kann der Arbeitgeber beliebig die Löhne nach unten anpassen. Durch Jahrzehnte lange Programmierung der Massen durch die Medien und mit Hilfe der falschspielenden Gewerkschaften ist diese Lüge nun so tief in der Bevölkerung verankert, dass kaum noch jemand einen Zweifel an deren Wahrheitsgehalt hegt.

Immer weniger Arbeiter müssen mit immer mehr privatem Zeitaufwand die gleiche Arbeit verrichten, und das für weniger Lohn. Und das nur, damit Diejenigen, denen man das Recht auf Arbeit genommen hat wenigstens so viel Gnadenbrot bekommen, dass sie nicht eine Revolution anzetteln.

Wie kann man nun eine Lösung schaffen. Statt einen Mangel an Arbeit zu erfinden braucht man nur einen Mangel an Arbeitsstunden zu erzeugen. Das heißt, Halbierung der Arbeitszeit des jeweiligen Arbeiters und Doppelbesetzung seines Arbeitsplatzes. Dadurch entfiele die Belastung des Staates an Sozialleistungen, die Steuern würden sinken und die Löhne würden sich auf ein angemessenes Maß einpendeln.

Aber kaum ein Großkapitalist würde sich auf solche Spielchen einlassen. Um diese Pläne ausführen zu können bedarf es aber auch eine drastische Änderung des Währungssystems. Kaum ein Mensch weiß wie das mit dem Geld funktioniert. In der Schule wird es nicht gelehrt, man hat es nie anders kennen gelernt und kann sich auch nicht vorstellen, dass es auch anders gehen könnte.

“Wüssten die Menschen über die Geldwirtschaft Bescheid, so hätten wir heute und nicht morgen eine Revolution.”

Zitat von JP. Morgan (Banker, 1837-1913)

Wie sieht nun eine Lösung aus

Gehen wie einmal davon aus das sich Geld als Zahlungsmittel bewährt hat, so ist es doch seltsam das die Bürger eines Landes die Verwaltung dieses Geldes nicht selbst in die Hand nehmen, sondern es ein paar windigen Bankern überlassen.

Diese erzeugen Geld aus dem Nichts, und verleihen es dann jedem gegen Zinsen und Zinseszinsen. Und das nicht nur an Einzelpersonen, sondern gleich dem ganzen Staat, bis die Bevölkerung so verschuldet ist, und die Banken so reich geworden sind, wie wir es heute erleben.

Es wäre mehr als logisch würde der Staat die Verwaltung des Geldes übernehmen und zinsfrei verwalten. Dadurch würde ein spekulieren mit der Absicht Gewinne zu erzielen wegfallen. Um das Anhäufen von großen Vermögen zu unterbinden wäre der Wert von ausgezahltem Geld zeitlich begrenzt. Zum Beispiel wird es für einen längeren Zeitraum nicht wieder in Umlauf gebracht, verliert es täglich einen kleinen Prozentsatz an Wert, bis es sich selbst verabschiedet hat. Mit dem heutigen elektronischen Geld wäre das technisch machbar.

Will Jemand einen Gegenstand kaufen, der größer ist als sein vorhandenes Kapital, zahlt der Käufer beim Verkäufer so lange an, bis er die Hälfte des Kaufpreises entrichtet hat. Nun bekommt er das Verlangte und zahlt den Rest in demselben Zeitraum weiter ab, den er für das Ansparen gebraucht hatte, und zwar zinsfrei.

Der Vorteil ist auf beiden Seiten. Käufer als auch Verkäufer haben jeweils einen halben kostenlosen Kredit. Echte Partnerschaft eben.

Fortschritt um jeden Preis, die Moderngläubigen, oder wohin führt Wachstum

Wenn ein System stabil und funktionstüchtig laufen soll, so ist Wachstum nur möglich, wenn alle Komponenten gleichmäßig mitwachsen. Herstellen und Benötigen müssen sich die Waage halten. Zieht nur ein Teil nicht mit, kommt es zu einem Ungleichgewicht oder zur totalen Zerstörung.

Beispiel: Gras, Büffel, Löwe

  •  Weniger Gras, Büffel verhungert, Löwe verhungert = Gras wächst vermehrt nach.
  • Mehr Gras, Büffel vermehren sich = Löwen werden mehr.
  • Viele Löwen, fressen alle Büffel = Löwen sterben aus.

Ein ständiges Wachstum der Wirtschaft ohne die Bewirtschafter einzubeziehen, kann also auf die Dauer nicht funktionieren.

Es gibt drei Lösungstypen in Leben:

  • Manche lösen ihre Probleme im Nu,
  • Andere arbeiten ständig daran,
  • und die Übrigen beschäftigen ihre Umgebung damit.

Es gibt drei Wege ein Problem zu lösen:

  • Der erste Weg ist durch Nachdenken, oder besser Vordenken bevor eine Handlung erfolgt. Das ist wohl der edelste Weg.
  • Der Zweite Weg ist durch das Nachmachen, also so wie es alle Andern auch machen. Das ist wohl der einfachste Weg.
  • Das Dritte Weg ist, es einfach mal zu machen und dann zu sehen was dabei herauskommt. Das ist wohl der dümmste Weg.

Alles Banane

In dieser Welt wie wir sie kennen, und in der wir leben, gibt es nie nur das Gute oder das Böse. Es ist vielmehr eine Mischung aus beidem, und nur funktional, wenn es ausgewogen ist. Trotzdem tendiert die Erkenntnis ob etwas Gut oder Böse ist allein in der Welt des Betrachters, je nach der Vorgeschichte seiner Programmierung.

Beispiel: Ein Mensch geht in einen Laden um Bananen zu kaufen. Sein Ziel: Viel Bananen für wenig Geld. Der Verkäufer seinerseits steht nicht hier im Laden, weil er dem Käufer etwas Gutes tun will. Sein Ziel, viel Geld für wenig Bananen. Jeder weiß, dass der Andere die Absicht hat einen Gewinn für sich herauszuschlagen. Woher weiß er das? Na weil er genauso denkt. Trotzdem kommt es zu einem Geschäftsabschluss, meist auf Kosten des etwas weniger Gierigen.

Wäre das Gleichgewicht nicht vorhanden und nur der Käufer wäre der Gute, so würde er eine möglichst kleine Banane verlangen und noch ein dickes Extrageld zahlen. Wäre nun der Verkäufer allein so edel eingestellt, könnte er gar nicht anders als seine dicksten Bananen raus zu rücken und als Sonderangebot zu verrechnen. Die Pleite des Einen wie des Anderen wäre vorprogrammiert.

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