2.7   Zwölf Dimensionen

Für seine Existenz benötigt das System “Universum” nur drei Dimensionen. Diese 3 Dimensionen lauten (überraschenderweise) nicht Länge, Breite und Höhe, sondern RAUM, ZEIT und ENERGIE!

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 Um diesen Bericht verständlich zu machen arbeiten wir in diesem Experiment aber mit Länge, Breite und Höhe als je eine Dimension.

Die erste Aufgabe besteht darin auf einer 2D Ebene, sprich einem Blatt Papier mit einem Bleistift zwei voneinander getrennte Kreise zu zeichnen, ohne dabei die 2D Ebene zu verlassen und in die dritte Dimension also die Höhe vorzustoßen. Wenn wir aber zwei getrennte Kreise zeichnen wollen ohne abzusetzen, ist das Resultat immer eine Verbindungslinie zwischen den beiden Kreisen. Nun es gibt eine Lösung. Dazu nehmen wir einen zweiten Bleistift in die andere Hand und malen unsere Kreise nun ohne abzusetzen getrennt auf das Papier. Wir haben soeben einen Parallelraum geschaffen.

Zweite Aufgabe. Ein Luftballon wird, bevor wir ihn aufblasen, beschriftet. Innen wird ein Punkt festgelegt mit der Bezeichnung A innen. Gegenüber, ein weiterer Punkt, mit der Bezeichnung B innen. Als Drittes auf der äußeren Seite der Hülle gegenüber von A innen, der Punkt A außen, und so mit B innen auch B außen.

Nachdem der Ballon aufgeblasen ist soll die Strecke A innen – B innen als kürzeste gerade Linie verbunden werden. Das klappt ganz vorzüglich. Interessant wird es aber, wenn ich A außen mit B außen geradlinig verbinden möchte. Entweder bewegen sich die Linien voneinander weg, oder sie treffen sich irgendwo in einem spitzen Winkel, was nicht gewünscht ist.

Aber auch hier gibt es eine Lösung, einen Parallelraum. Wir stellen einen zweiten Ballon her nach dem Muster des Ersten. Diesen krempeln wir dann von innen nach außen, so dass die Beschriftung A außen – B außen innen erscheinen. Nun können wir die gerade Linie zwischen den Punkten A außen – B außen leicht definieren.

Jetzt fehlt nur noch die Verbindung A außen mit A innen und B außen mit B innen. Die Lösung ist, einfach durch die Ballonhülle, da ja beide Punkte deckungsgleich markiert sind. Mit einem Parallelraum kann man also etwas, sonst für den dreidimensionalen Raum unmögliches, simulieren.

Zeit

Die Welt in der wir leben funktioniert aber nur in Zusammenarbeit mit dem Faktor Zeit. Ohne Zeit wäre alles bewegungslos wie eingefroren. Zeit fließt für uns immer nur in einer Richtung und so sprechen wir von der Vergangenheit und der Zukunft. Tatsächlich befinden wir uns aber immer in der Gegenwart. Wir erinnern uns an Vergangenes, können es aber nicht rückgängig machen oder korrigieren. Desgleichen die Zukunft von der wir nicht wissen was sie uns bringt, da kann man nur mutmaßen und muss einfach abwarten.

Diesen Zeitfluss der nur von Vergangenheit Richtung Zukunft fließt, kann man auch als Dimension Zeit 1 bezeichnen also DZ1. Wäre man in der Lage die Zeit auch rückwärts fließen zu lassen hätte man sozusagen eine DZ2. Und mit einem Parallelraum könnte man die Zeit gleichzeitig vorwärts, so wie auch rückwärts kontrollieren, das wäre dann DZ3.

Nehmen wir nun einmal das Blatt Papier, das war Zweidimensional, also 2D und die Zeit die nur vorwärts fließt, also DZ1 und multiplizieren das Ganze so erhalten wir “2 x 1 = 2, den Faktor Zwei. Nehmen wir unsern Lebensraum mit Länge, Breite und Höhe als 3D und DZ1 und multiplizieren das Ganze so erhalten wir den Faktor Drei. Vergleichen wir nun einmal die Faktoren Zwei und Drei miteinander, so wird uns schnell klar welch ein gewaltiger Quanten-sprung zwischen 2D und 3D Raum besteht.

Nehmen wir nun einmal den 4D Raum, das war der Parallelraum mit den beiden Ballonen, nicht als Simulation, sondern als Echte Einheit an, und dazu die Zeit die vor und rückwärts kontrolliert werden kann, also DZ3 als reale Einheit und multiplizieren das Ganze dann erhalten wir “4 x 3 = 12, den Faktor Zwölf.

Das könnte der Raum sein in dem sich der Schöpfer oder was wir als Gott bezeichnen aufhält.  Deswegen können wir als 3D Geschöpfe ja auch so größenwahnsinnig sein und beurteilen wie Gott tickt, ihn in kleine Kirchen oder Tempel einsperren und mit verschiedenen Namen betiteln, und durch unsern Glauben wissen wir auch, dass nur unsere Idee von Gott die Richtige ist, und wer das in Frage stellt ist ein Ketzer.

Immanuel Kants Antwort auf die Frage: Was ist Aufklärung?

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Ursachen der vorherrschenden Situation

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u. s. w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer, dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihre Haustiere zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einige mal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeinhin von allen ferneren Versuchen ab.

Die Notwendigkeit der Aufklärung

Dass aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit lässt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen selbst zu denken um sich verbreiten werden. Besonders ist hierbei, dass das Publikum, welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie danach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt wurde. So schädlich ist es Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. Daher kann ein Publikum nur langsam zur Aufklärung gelangen. Durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zustande kommen; sondern neue Vorurteile werden eben sowohl als die alten zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens dienen.

Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen.

Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? So ist die Antwort:
Nein, wohl aber in einem Zeitalter der Aufklärung.

Quelle des Auszuges: Projekt Gutenberg

Nahezu alle Länder auf der Welt sind in diesem Betrug nicht nur verstrickt, sondern sie halten ihn aktiv am Leben. Und das geschieht schon seit Jahrhunderten. Vor allen Dingen aber es ist ein Betrug mit einer solch großen Auswirkung und einer solch unglaublichen Dimension, dass wir unsere Vorstellung wirklich ganz neu hinterfragen müssen, und er ein völlig anderes Bild vermittelt, wenn du diesen Betrug zu erkennen beginnst. Der Betrug hat so große Auswirkungen auf jeden Bereich unseres Lebens, das man ihn nicht anders bezeichnen kann, als eben ein XXL Betrug. Ein umfassender Betrug der Einfluss hat auf unser gesamtes Leben uns in bestimmten sehr, sehr limitierten Strukturen festhält, und uns begrenzt in einer Art und Weise, wie wir es uns überhaupt nicht vorstellen können. Aber noch besser gesagt, wir können uns die Freiheit jenseits des Weltbetruges nicht vorstellen, denn wir halten den Weltbetrug für das, was ganz normal ist.

Alexander Wagandt

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